Fabian von Karais · Business Analyst für digitale Produkte
Aus Nutzerbedürfnissen und Geschäftszielen werden klare Anforderungen.
Ich bin Fabian von Karais, Business Analyst bei CENDAS. Ich übersetze Anforderungen aus Praxis, Prozessen und Daten in fachliche Konzepte, mit denen Entwicklungsteams arbeiten können – mit über zwölf Jahren UX-Erfahrung als Fundament.
Fabian von Karais
Business Analyst · CENDAS
Erfahrung in UX & Produktentwicklung
12+ Jahre
Nutzerinterviews & Usability-Tests
100+
Betreute Unternehmen
10+
Branchen, u. a. Bau, Logistik, Handel
6
Werkzeuge, die ich im Alltag nutze
Aktuell
Business Analyst bei CENDAS
Seit September 2026
CENDAS ist ein SaaS-Scale-up powered by Würth, dessen Software Bauprojekte ganzheitlich digitalisiert. Ich analysiere Anforderungen aus der Baupraxis und übersetze sie in fachliche Konzepte für neue Features – an der Schnittstelle zwischen Kundenanforderungen, Business-Zielen und technischer Umsetzung.
Warum Business Analyse
Die Klarheit vor dem Bauen macht den Unterschied.
In meinen Produktprojekten lag der größte Hebel selten im Interface, sondern in der Arbeit davor: ein gemeinsam verstandenes Problem, sauber beschriebene Abläufe, messbare Erfolgskriterien und nachvollziehbare Entscheidungen. Diese Arbeit habe ich zunehmend übernommen – heute ist sie mein Schwerpunkt.
Meine UX-Erfahrung bleibt dabei mein Werkzeug: Ich stimme Anforderungen nicht nur mit Stakeholdern ab, sondern prüfe sie auch mit den Menschen, die das Produkt täglich nutzen.
So arbeite ich
Was meine Anforderungen belastbar macht
Das Handwerk – Erhebung, Modellierung, Abstimmung und Validierung – ist die Basis. Den Unterschied machen vier Prinzipien, die sich in meinen Projekten bewährt haben.
01 · Outcome vor Output
Erst das Ergebnis, dann die Anforderung
Bevor ich Anforderungen beschreibe, kläre ich, was sich für wen messbar verbessern soll. Erfolgskriterien und Leitplanken stehen fest, bevor gebaut wird – so lässt sich später prüfen, ob ein Feature wirkt.
02 · Kontext vor Meeting
Anforderungen im echten Umfeld prüfen
Workshops zeigen, was Stakeholder erwarten. Beobachtung vor Ort zeigt, was wirklich passiert. Deshalb ergänze ich Abstimmungen um Shadowing und Tests mit den Menschen, die das Produkt nutzen.
03 · Vollständige Fachlogik
Auch die Fehlerfälle beschreiben
Der Normalfall ist schnell spezifiziert. Aufwand und Risiko stecken in Ausnahmen, Zuständen und Abhängigkeiten – die mache ich explizit, bevor die Entwicklung sie findet.
04 · Bewusster Scope
Entscheidungen sichtbar machen
Nicht alles gehört in den ersten Schritt. Ich dokumentiere, was warum priorisiert oder bewusst verschoben wird – damit Scope-Diskussionen auf Fakten beruhen statt auf Erinnerung.
Ausgewählte Projekte
Die Prinzipien in der Praxis
Prozess- & Anforderungsanalyse · Einzelhandel
Beratungscenter
Schrittweise Weiterentwicklung eines beratungsintensiven Verkaufstools im laufenden Betrieb: Beratungsprozess analysiert, Struktur entlang realer Beratungsphasen neu aufgebaut und den Bestellprozess auf wenige, eindeutige Zustände reduziert.
Conversionrate gesteigert · Angebote schneller erstellt · Onboarding verkürzt
Case Study Beratungscenter lesenDiscovery & Priorisierung · Einzelhandel
Dig(g)A
Ein von Grund auf neu entwickelter mobiler Assistent für Mitarbeitende auf der Verkaufsfläche: Anforderungen direkt am Regal erhoben, in schlanke Umsetzungsschritte priorisiert und im laufenden Betrieb ausgerollt.
Laufwege deutlich reduziert · schnellere Antworten im Kundengespräch · breite Nutzung auf der Fläche
Case Study Dig(g)A lesenErgebnisse meiner Arbeit
Was Teams von mir bekommen
Für Product Owner & Entwicklung
Eindeutige fachliche Grundlagen, mit denen sich schätzen, schneiden und bauen lässt.
Für Entscheider:innen
Klarheit darüber, welches Problem gelöst wird, was es wert ist und woran Erfolg gemessen wird.
Für das ganze Team
Ein gemeinsames Bild von Prozess, Nutzer:innen und getroffenen Entscheidungen.
Erhoben durch Interviews, Workshops, Shadowing, Usability-Tests und Datenanalyse.
KI im Workflow
KI beschleunigt Entwürfe. Das Urteil bleibt bei mir.
Ich setze KI dort ein, wo sie Routinearbeit beschleunigt – und bleibe verantwortlich, wo es auf fachliches Urteil ankommt. Sie ersetzt keine saubere Erhebung, Modellierung und Abstimmung, sondern schafft mehr Zeit dafür.
Artefakte
Eigene Skills für BA-Artefakte
Ein selbst entwickelter KI-Skill strukturiert Use Cases im Cockburn-Format mit Geschäftsregeln und Akzeptanzkriterien vor. Ich prüfe, ergänze und finalisiere fachlich.
Research
Erkenntnisse schneller verdichten
KI hilft beim Clustern von Interview-Notizen und beim Erkennen von Mustern. Die Einordnung und die Schlüsse daraus ziehe ich selbst.
Validierung
Anforderungen früh erlebbar machen
Mit Lovable und Figma entstehen schnell klickbare Entwürfe, an denen Nutzer:innen und Stakeholder Anforderungen prüfen können, bevor entwickelt wird.
Analyse
Daten und Dokumente erschließen
Unterstützung bei Auswertungen, Formeln und SQL sowie beim Zusammenfassen langer Fachdokumente und Kundenanfragen.
Nächster Schritt
Lass uns sprechen.
Ich bin fest angestellt und nicht auf Jobsuche – für einen fachlichen Austausch zu Business Analyse und Requirements Engineering nehme ich mir trotzdem gern Zeit.
Offen für Austausch
Als Recruiter:in, Hiring Manager oder BA‑Kolleg:in möchte ich mich mit Fabian austauschen, damit wir herausfinden, ob und wie wir voneinander profitieren.
Akzeptanzkriterien
30 Minuten, unverbindlich
Termin direkt über Calendly buchbar
Alternativ per Nachricht auf LinkedIn